PLUS WGs — WOHNEN AB 50

„Gemeinsam Wohnen ab 50“ — auch Plus WGs oder auch 50plus WG genannt, das sind klassische Wohngemeinschaften von Menschen ab 50 Jahren, die zusammenleben, weil sie sich den 3. Abschnitt ihres Lebens besonders schön gestalten wollen und die Vorteile einer Gemeinschaft genießen möchten.

Der große Unterschied zur Senioren WG ist es, dass in dieser Wohnform zunächst niemand auf externe Hilfe angewiesen ist. Hier steht das Wohngemeinschaftsleben mit netten Bekannten im Mittelpunkt, die schnell zu Freunden werden. Oft haben die Mitbewohner gleiche oder ähnliche Interessen. Die Mitbewohner unternehmen gerne etwas zusammen, ob es Theater- oder Kinobesuche sind — oft wird gemeinsam gekocht und sich bei einem Glas Wein über Gott und die Welt unterhalten.

Die WG-Bewohner genießen die Vorteile der Gemeinschaft: Man ist füreinander da und unterstützt sich. Freude, Traurigkeit und schöne Aktivitäten werden miteinander geteilt. Niemand muss mehr alleine leben, stattdessen wird der Freundes- und Bekanntenkreis immer größer. Das ist eine wunderbare Chance, um die beste Zeit im Leben – nach der langen Zeit des Lernens und Arbeitens – für sich zurückzuerobern und die Freuden des Lebens zu genießen.

Schnell gewinnen Sie hier neue Bekannte und Freunde. Schon bald herrscht in Ihrer Gemeinschaft eine heimische und familiäre Stimmung.

Bild von einer Wohnform mit 3 Frauen

VORTEILE

Einer der großen Vorteile ist das soziale Zusammenleben in Plus WGs oder 50plus WG. Sie haben für viele Aktivitäten und nette Gespräche jemanden direkt in Ihrer Nähe. Sie erfahren Zusammenhalt und Stärke, in allen Situationen des Lebens. Zusätzlich  haben Sie einen höheren Lebensstandard, da Sie mehr Geld zur Verfügung haben. Gleichzeitig kann jeder Mitbewohner ein relativ unabhängiges Leben nach seinen individuellen Vorstellungen führen.

Grafik von einer Senioren WG

EIN SOZIALES NETZWERK GEWINNEN

Sie lernen neue Menschen kennen, die in einer Plus-WG zu Freunden werden können. Schnell erweitern Sie Ihren Freundes- und Bekanntenkreis mit Menschen, die genauso gerne ins Theater gehen wie Sie, die genauso gerne die Gartenarbeit übernehmen oder die einfach für ein nettes Gespräch am Abend da sind. 

SICHERER SEIN

Sie passen gegenseitig aufeinander auf. So sehen Sie, wenn es Ihrem Mitbewohner einmal nicht gut geht und können im Bedarfsfall sogar einen Arzt rufen.

Sie verreisen – und das vielleicht ohne Ihren Wohnpartner. Dann ist jemand da, der auf die Wohnung aufpasst und sich um die Zimmerpflanzen und eventuelle Haustiere kümmern kann.

JÜNGER SEIN

Durch die soziale Integration in eine Wohngemeinschaft fühlen Sie sich jünger, als Menschen, die alleine zuhause wohnen. Jeder Kontakt zu anderen Menschen gibt Ihnen neue Impulse und Denkanstöße und bereichert dadurch Ihren Lebensalltag.

HÖHERER LEBENSSTANDARD - MEHR GELD

Sie haben mehr Geld zur Verfügung, denn eine Gemeinschaft kann sich mehr leisten als jeder einzelne. Dadurch, dass Sie sich die Kosten für Miete und Energie, Wärme und GEZ teilen, sparen Sie Geld. So können Sie sich gemeinsam haushaltsnahe Dienstleistungen, wie

Haushaltshilfe  |  Reinigungskraft  |  Gärtner  |  Betreuungskraft

leisten oder sich zusätzlichen Wohnkomfort durch Gemeinschaftsräume ermöglichen (z.B. Gemeinschaftsküchen, Bibliothek, Musikraum, Büro- und Besprechungsräume, Werkstatt, Fitnessraum, Pflegebad, Gästezimmer).

Wenn Sie Lust haben, etwas zu unternehmen, gehen Sie von dem gesparten Geld in ein schönes Restaurant, gehen gemeinsam ins Theater oder gönnen sich einen sonnigen Urlaub. Sicher haben Sie noch mehr schöne Ideen.

UMWELT SCHÜTZEN

Mit Plus WGs unterstützen Sie die Prinzipien eines verantwortungsbewussten Wachstums:

  • Ressourcen für Energie und Wohnraum werden effizienter eingesetzt. Der Verbrauch von Wasser, Gas und Strom wird reduziert.

  • Weniger Abfall fällt an und weniger Kohlenstoff wird ausgestoßen.

  • Durch nachhaltige Wohnkonzepte bleiben mehr grüne Freiflächen, Parks und Wälder im direkten Umland von Wohngegenden erhalten.

HERAUSFORDERUNGEN

WOHNRAUM

Schwierig kann es sein, geeignete Wohnungen oder Häuser zu finden. Einige Immobilien sind nicht von Anfang an barrierefrei beziehungsweise seniorengerecht gestaltet. Zugleich steigt die Nachfrage nach Wohnungen, die auch für Senioren-WGs genutzt werden können, immer stärker.

⇒ Deswegen finden Sie bei uns Wohngemeinschaften, Wohnungen, und Bauprojekte immer mit dem Hinweis, ob Sie barrierefrei sind oder nicht.

KONFLIKTE

Wenn 2, 3, 4 oder mehr Menschen zusammen wohnen, kann es auch zu Konflikten kommen. Diese sollten angesprochen werden und möglichst schnell aus der Welt geschafft werden.

⇒ Deswegen finden Sie bei uns Experten und Mediatoren, die Ihnen beispielsweise im Rahmen von Bauprojekten helfen, alle Interessen anzusprechen und Ihr gemeinsames Ziel zu realisieren.

KONTAKTE

Es ist gar nicht so einfach, einen Mitbewohner für Plus WGs oder 50plus WG zu finden. Die Wohnform und die Möglichkeiten, die es dabei gibt, sind noch nicht allen bekannt. Zudem konzentrieren die meisten ihre Suche nur auf das direkte Umfeld. Dadurch entgehen ihnen viele interessante Menschen mit gleichen Zielen und Interessen. 

⇒ Deswegen finden Sie bei uns Mitbewohner, Projektgruppen und Wohn-Stammtische sowie zahlreiche Termine, um auch im direkten Kontakt passende Mitbewohner zu finden.

FÖRDERMÖGLICHKEITEN

In der Regel haben größere Wohnungen einen geringeren Quadratmeterpreis als kleinere Wohnungen. Wohngemeinschaften mit 3-4 Personen sind daher auch unter finanziellen Gesichtspunkten lohnenswert.

Wie hoch die Miete ist, die jeder zu bezahlen hat, hängt von Ihrem Wohn-Modell ab und von der genutzten Fläche des „Privaten Zimmers“.

Bei klassischen Plus WGs oder plus50 WG hängt die Miete von den ortsüblichen Mietpreisen ab. In Berlin liegt die Miete beispielsweise bei ca. 300 bis 400 EUR pro Bewohner für eine geeignete Wohnung. Auch werden Senioren WGs staatlich unterstützt.

FÖRDERDATENBANKEN

In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden verschiedene Werkzeuge zur Recherche von Förderprogrammen angeboten. In der Regel gibt es für die unterschiedlichen Programme verschiedene Fördervoraussetzungen. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick:

Deutschland – Foerderdatenbank.de

Österreich – Foerderdata.at

Schweiz – bfe.admin.ch

GRUNDSICHERUNG

Beim Grundsicherungsamt kann die sogenannte bedarfsorientierte Grundsicherung beantragt werden.

WOHNGELD

Die Wohngeldstelle der Stadt oder der Gemeinde zahlt an alle Berechtigten Wohngeld aus.

SOZIALAMT

Das Sozialamt ist für die Auszahlung der Sozialhilfe verantwortlich. Das Einkommen der Mitbewohner vermindert übrigens nicht den eigenen Anspruch auf Sozialhilfe. Der Grund: Da die Mitglieder getrennte Haushaltskassen haben, werden sie rechtlich als so genannte Zweck- und nicht als Bedarfsgemeinschaft betrachtet.

DARAN IST ZU DENKEN

1. INFORMIEREN

50pluswgHier sind Sie bereits auf dem richtigen Weg, indem Sie sich auf Nummer50 angemeldet haben und sich darüber informieren, was für das gemeinschaftliche Wohnen wichtig ist und welche unterschiedlichen Möglichkeiten es dafür gibt.

In unserem Ratgeberbereich haben wir weitere Informationen für Sie zusammengefasst.

2. KONTAKT ZU ANDEREN FINDEN

Nehmen Sie Kontakt zu bereits bestehenden Wohnprojekten auf oder finden Sie auf Nummer50 Wohn-Stammtische in Ihrer Region mit Menschen, die an einem spannenden Informationsaustausch interessiert sind. Sie können auch direkt die ersten Mitbewohner finden, die mit Ihnen gemeinsam ein neues Projekt starten wollen.

3. WOHNRAUM

Nachdem Sie sich für ein Wohnkonzept (wie z.B. die Plus WGs) entschieden haben, legen Sie fest, in welcher Gemeinschaftsform Sie sich am wohlsten fühlen.

Wohngemeinschaft  |  Hausgemeinschaft  |  Nachbarschaftsgemeinschaft  |  Siedlungsgemeinschaft

Was sich hinter den einzelnen Wohnformen verbirgt, lesen Sie in unserem Ratgeberbereich. Wenn Sie diese Auswahl für sich selbst getroffen haben, finden Sie auf Nummer50 eine große Auswahl der entsprechenden Wohnformen.

4. UMSETZUNG MIT EXPERTEN

Nun geht es an die Umsetzung. An diesem Punkt haben Sie bereits viele wichtige Entscheidungen getroffen und freuen sich darauf, nun endlich starten zu können. Damit nun auch alles gut geht, raten wir Ihnen auch den Kontakt zu Experten vor Ort zu suchen, die Sie unterstützen. Besonders hilfreich sind Experten,

  • für eine von Anfang an barrierefreie Wohnungsplanung, damit auch in den kommenden Jahren keine weiteren Umbaumaßnahmen notwendig werden.

  • für eine Rechtsberatung, um die richtige Organisationsform Ihrer Wohngemeinschaft zu wählen.
  • als ein regionaler städtischer Ansprechpartner, der den Kontakt zur städtischen Verwaltung für Sie herstellt.
  • für eine Beratung durch einen Energieberater, der Ihnen hilft, von Anfang an noch mehr Kosten in Ihrer neuen Wohngemeinschaft zu sparen.

Diese ausgewählten städtischen Beratungseinrichtungen sowie Experten in Ihrer Region finden Sie auf Nummer50 – unter dem Punkt „4.Expertenwissen“.

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