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Tipps von Experten

Finden Sie hier Tipps von unseren Profis und Menschen mit Erfahrungen im gemeinschaftlichen Wohnen

Wohnen im Ausland (Türkei) - Expertentipp von Helmut Enser

Zu unserem Experten Helmut:

Seit dem Jahr 2000 bereits lebe ich in der Türkei. Seit über 40 Jahren kenne ich Land und Leute, hatte bereits 1976/77 etwa 1 1/2 Jahre in Istanbul gelebt.

Mein Domizil ist etwa 120 km Luftlinie nördlich von Antalya in traumhafter Landschaft. Wir haben sanften Tourismus am Egirdirsee, dem 4 größten der Türkei. Seit über 40 Jahren verfolgte ich die Wandlung der Türkei. Die Wirtschaft schreitet voran und die Sozialleistungen nehmen zu. Im Gesundheitswesen gibt es keine Unterscheide mehr zu Europa, sogar schon manche Vorteile.

Die Gesetze der Türkei kenne ich besonders gut, weil ich als Steuerberater besonderes Interesse daran habe.

Zur Zeit bin ich dabei für wirklich nette Menschen einen Platz in meinem oder dem Haus des Nachbarn einzurichten, um dort bis zum Lebensende in Ruhe zu wohnen und  das Leben zu genießen. Gerne berichte ich Ihnen über meine Erfahrungen oder bin anderen Türkei Fans mit Tips behilflich.

Vor- und Nachteile

  • ● Aufenthaltserlaubnis In die Türkei auswandern ist kein Problem, Europäer
    bekommen sehr leicht eine Aufenthaltserlaubnis.
  • ● Immobilien Kaufen dürfen Ausländer grundsätzlich Immobilien und
    der Besitz ist auch ganz sicher. (Schweizer Recht etwa)
  • ● Wetter Schönes Wetter kostenlos garantiert fast überall.
  • ● Region Die Gegend muss allerdings sorgfältig gewählt werden, es
    gibt noch viel schönes zu entdecken, nicht nur die Küste
    um Antalya.
  • ● Auswandern Als Rentner geht das sehr gut, allen anderen würde ich abraten.
  • ● Kapital Sollte ihr Kapital bis zum Lebensende reichen, oder Sie zum Beispiel durch die deutsche Rente eine Absicherung haben, ist ein gutes Leben hier möglich. Sollten Sie sich einen Beruf suchen müssen, wird es schwierig. Abhängige Beschäftigungsverhältnisse genügen hier nicht, denn der Lohn ist immer zu niedrig.

Die Aufenthaltserlaubnis

Diese bekommen alle Europäer ganz leicht. Nur zum Urlaub oder erholen dürfen Deutsche bis zu 2 mal 3 Monaten (je 90 Tage und dann wieder 90 Tage zurück, jährlich in der Türkei bleiben und mit dem Reisepass oder Personalausweis einreisen. Dies gilt meist auch für alle Vollmitglieder (alte Länder) der EU. Für eine Aufenthaltserlaubnis muss beim örtlich zuständigen Ausländeramt in der Türkei unter Vorlage des Reisepasses, Rentenbescheid und einer Referenzadresse eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Diese wird im Moment immer nur für 1 Jahr gewährt werden.
Damit kann man dann ein- und ausreisen wie man will.

Einreiseformalitäten von Haustieren

Vor einer vorübergehenden Einreise in die Türkei zusammen mit dem Tierhalter sind Hunde, die älter als drei Monate sind, mindestens 15 Tage vor der Einreise gegen Parvovirose, Distember, Hepatitis,

Leptospirose und Tollwut gegen Tollwut zu impfen. Diese Impfungen müssen in das Impfungszeugnis des Tieres eingetragen sein. Die Immunitätsdauer vorher eingetragener Impfungen darf nicht überschritten sein. Für die Tiere muss mindestens 15 Tage vor der Einreise ein tierärztliches Gesundheits- und Impfungszeugnis ausgestellt und dieses bei der Einreise in die Türkei den amtlichen Tierärzten am
Zoll vorgelegt werden. Unter der Voraussetzung einer ordnungsgemäßen Registrierung kann ein Hund in die Türkei eingeführt werden. Uns ist bisher kein einziger Fall bekannt geworden, wo die türkischen Behörden nach Papieren für Tiere fragten, wahrscheinlich glauben sie, was aus Deutschland kommt ist immer perfekt.

Eigenes Auto

Ein eigenes Auto aus der Heimat mitzubringen ist fast unmöglich, oder aber sehr umständlich und mit vielen Kosten und Behördengängen verbunden, wegen der veralteten Zollgesetze. Darum sollte es hier erworben werden. Steuer und Versicherung sind hier sehr günstig. Zur Not können NUR Rentner ein Auto mitbringen, sich beim Zollamt damit anmelden und ein Jahr hier fahren. Die Steuer
und Versicherung müssen aber in Deutschland bezahlt werden. Danach kann dies auf Antrag noch einmal um ein Jahr verlängert werden, danach aber ist Schluss. Das Fahrzeug muss dann wieder ausgeführt oder dem türkischen Staat
geschenkt werden. Daher ist zu empfehlen, ein älteres Auto mitzubringen, denn Reparaturen sind billig hier und dann es dem
Staat zu schenken, um den teuren Rücktransport zu vermeiden. Die Kosten für eine Fahrt über Land sind erheblich. hat man
unterwegs eine Panne wird man unweigerlich angezockt. Also doch besser ein Auto in der Türkei kaufen, das man jederzeit
wieder verkaufen darf.

Barrierefreiheit im Haushalt - Tipp von Nummer50

Barrierefreiheit im Haushalt

Die wichtigsten barrierefreien Bereiche in einem Haushalt sind: Mobilität (Zugang in die Wohnung oder das Haus, sicherer und ausreichend dimensionierte Bewegungsflächen innerhalb des Wohnbereiches), Hygiene (sichere und zugängliche sanitäre Einrichtungen), Küche (sichere und erreichbare Kücheneinrichtungen). Durch eine ausreichende Barrierefreiheit innerhalb der Wohnung wird erreicht, dass der Bewohner selbständig und möglichst ohne fremde Hilfe (z.B. Homecare) leben kann. Diese Selbständigkeit erhöht die persönliche Zufriedenheit des Bewohners und hilft Sozialkosten zu reduzieren. Im Gegensatz zum Forschungsgebiet der Arbeitssicherheit ist zu bemängeln, dass das Leben und die Sicherheit im Haushalt von Menschen mit körperlichen Einschränkungen nur sehr wenig erforscht sind.

 

In der BRD gelten für diesen Bereich aktuell die DIN 18024-1 Barrierefreies Bauen – Teil 1: Straßen, Plätze, Wege, öffentliche Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätze; Planungsgrundlagen und die DIN 18040-1 Barrierefreies Bauen – Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude (ersetzt die DIN 18024-2) sowie die Begleitnormen DIN 32984 Bodenindikatoren, Leitstreifen etc und DIN 32975 Gestaltung Informationen im öffentlichen Raum.

In Bearbeitung befindet sich der Entwurf der DIN 18070: Barrierefreies Bauen – Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum, der die DIN 18024-1 ersetzen soll. Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit werden nicht mehr Maßnahmen, sondern Ziele formuliert. Dadurch soll verhindert werden, dass zwar einzelne Anforderungen der DIN erfüllt werden, das Gesamtergebnis jedoch nicht praktisch nutzbar ist.

 

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